Design-Thinking als Treiber von Veränderung

Design-Thinking als Treiber von Veränderung

Erfahren Sie mehr über Design-Thinking und wie Ihr Unternehmen davon profitieren kann. Eine Studie zur Wirkung in Unternehmen.

Marketing Communications

2022-06-22 11:57
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Studie zur Wirkung in Unternehmen

Eine globale Studie des Hasso-Plattner-Instituts (HPI), Potsdam kommt zu dem Schluss, dass sich Design-Thinking zu einem Treiber des Unternehmenswandels entwickelt hat. Demnach konnte festgestellt werden, dass eine Nutzung des Innovationsansatzes in Unternehmen deutlich häufiger und umfangreicher stattfindet als bisher angenommen. Vor allem trägt er dazu bei, die Arbeitskultur und die Effizienz von Innovationsprozessen, unabhängig der Branche, in der Unternehmen tätig sind, zu verbessern. Ein entscheidender Faktor für eine erfolgreiche Wirkung von Design-Thinking stellt ein aufgeschlossenes Management dar.

 

Design-Thinking einfach erklärt

Ursprünglich wurde die Methode von Tim Brown erfunden, um Innovationen zu entwickeln, die Nutzer und Ihre Bedürfnisse in den Mittelpunkt stellen sowie um kreative Ideen zu fördern in dem man sich in den Anwender hineinversetzt. Heutzutage wird es vielmehr als Denkweise verstanden, um Lösungen für komplexe Probleme in verschiedenen Bereichen von Unternehmen aufzudecken.

 

Effekte in Unternehmen

Der HPI Studie zu folge gaben über 70% der Befragten an, dass sich durch die Nutzung des Ansatzes die Arbeitskultur im Team verbessert hat. 69% der Befragten sind der Auffassung, dass Innovationsprozesse merklich effizienter geworden sind und Kunden/Konsumenten deutlich häufiger mit eingebunden werden (48%). Ebenfalls zu berücksichtigen, wenn auch nicht im Vordergrund, sind Angaben zu Kosteneinsparungen mit 18% und Gewinnsteigerungen mit 29%. Damit zeigen die Ergebnisse, dass Unternehmensprozesse und Kundenerfahrungen nachhaltig verbessert werden können, was auf lange Sicht zu einer Steigerung der Wirtschaftlichkeit führt.

Neben der Entwicklung neuer Produkte und Services trägt Design-Thinking auch dazu bei, interne Prozesse zu verbessern und den Wissenstransfer sowie Kollaborationen zu erleichtern. Daher muss es auch als ganzheitlicher Ansatz verstanden werden, in dem sämtliche unternehmerischen Faktoren innerhalb des Innovationsprozesses zusammenspielen. Im Resultat können innovative Geschäftsmodelle, kreative Produkte, nutzerfreundliche digitale Anwendungen oder auch innovative Software-Systeme entstehen.

Um Design-Thinking in Unternehmen erfolgreich zu implementieren, gab Brown bereits 2008 im Harvard Business Review entscheidende Handlungsempfehlungen.

 

7 Handlungsempfehlungen nach Brown

  • Nutzung des Design-Thinking Ansatzes von Beginn an im Innovations-Prozess.
  • Wählen einer Vorgehensweise die sich am Menschen/Nutzer orientiert
  • Suchen nach externen Unterstützern wie Kunden oder Konsumenten
  • Aufgeschlossenheit gegenüber revolutionären Innovationen
  • Beachten des Budgets und Überdenken des Finanzierungsansatzes
  • Fördern und entdecken talentierter Mitarbeiter durch Training
  • Zeit einplanen, um den Prozess vollständig zu durchlaufen

Auf die Frage wie sich die Nutzung des Design-Thinking Ansatzes zukünftig entwickeln wird, prognostizierten die Teilnehmer der HPI Studie einen deutlichen Anstieg in sämtlichen Unternehmensbereichen, am stärksten jedoch im Rechnungswesen, der Produktion, im Marketing, der IT sowie im Vertrieb.

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